Die BlEIBEN-BERATUNG

August 2022

Im vergangen halben Jahr sind viele neue Geflüchtete aus den unterschiedlichsten Ländern in unserem Landkreis gekommen und haben sich wegen Asylfragen und ihren sozialen Bedürfnissen an unsere Beratung gewendet. Dazu gekommen sind seit dem Frühjahr auch die Flüchtlinge aus der Ukraine. Unsere Beratung wurde erschwert durch die eingeschränkten Sprechzeiten bei der Ausländerbehörde, beim Sozialamt und bei der Jobcenter. Außerdem hatten wir sehr viel mit der Wohnungssuche zu tun.

Februar 2022

Auch Tessa Napieray ist jetzt als Migrationsberaterin anerkannt worden vom Ministerium.
Ab März 2022 teilen sich Tessa und Uta die eine Stelle, die bewilligt wurde. 
Uta wird weiterhin auch in Lüchow, Hitzacker und bei Bedarf in Dannenberg beraten. 
Tessa ist in dem Laden von ZuFlucht Lüchow.
Ehrenamlich ist Mara Riechers bei ZuFlucht Lüchow in der Beratung dabei.

„In dieser schwierigen Zeit sind diese Angebote unentbehrlich.” Das sind die Worte der Integrationsministerin Daniela Behrens.
Bisher mussten wir jedes Jahr bangen, ob die Arbeit verlängert werden kann und die Migrationsberatung finanziell gefördert wird. Nun ist es beschlossene Sache: Migrationsberatung ist für die kommenden 5 Jahre im Haushalt von Niedersachsen eingeplant. Ein unverzichtbares Angebot wurde gesichert . Siehe dazu die Presseerklärung zur Beratung für Menschen mit Migrationsgeschichte in Niedersachsen.  

Januar 2022

Auch in diesem Jahr können wir die Migrationsberatung im Landkreis Lüchow-Dannenberg fortsetzen. Es
wurden wieder vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zwei Stellen
– vorläufig – bewilligt. Eine für BLEIBEN beim Träger KuBa e.V. und eine bei der LEB.
Die BLEIBEN-Beratung wird weiterhin bei ZuFlucht Lüchow für Euch da sein. Im KuBa in Hitzacker und bei
Bedarf im Café Zuflucht in Dannenberg werden für die Beratung Termine gemacht. Ab Mitte Februar wird
Tessa Napieray eine halbe BLEIBEN-Stelle übernehmen.

Erfolg: Kürzungen im Migrationsbereich verhindert!
November 2021
Es sieht so aus, als ob unsere Stellen in der Migrationsberatung erhalten bleiben. Im KuBa bei BLEIBEN und in der LEB. Die niedersächsische Landesregierung kippt nach breitem zivilgesellschaftlichen Protest die seit Monaten geplanten Kürzungen im Migrationsbereich. Mit den Kürzungen wären in Niedersachsen in den kommenden zwei Jahren allein in der Migrationsberatung rund 100 Stellen wegfallen.
https://www.nds-fluerat.org/51562/aktuelles/erfolg-kuerzungen-im-migrationsbereich-verhindert

Müssen wir nächstes Jahr aufhören?

In unserem Landkreis – im gesamten Landkreis Lüchow-Dannenberg – gibt es nur noch zwei Institutionen, in denen die Beratung von Migrant*innen über Landesmittel gefördert wird: Die Migrationsberatung BLEIBEN vom KuBa und die Migrationsberatung bei der LEB – Ländliche Erwachsenenbildung. Der Bund fördert hier gar nicht. Das Land Niedersachsen will massiv streichen. Im Haushalt 2022/23 sollen knapp 50 Prozent in der Migrationsberatung gekürzt werden.

Wie akut und dringend nötig Unterstützungsleistungen sein können, zeigt sich aktuell durch die Situation in Afghanistan. Wer das Geld für die Migrationsberatung streicht, riskiert soziale Folgekosten. Um eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe und und den Zusammenhalt aller Menschen zu erreichen, braucht Niedersachsen eine Stärkung der Migrationsarbeit.

– Migrationsberatung muss bleiben. Siehe Pdf Datei

September 2021

Zur Situation der Migrationsberatungsstellen hat die Lokalzeitung EJZ einen Artikel verfasst. Siehe Pdf Datei

Stärken statt streichen:

September 2021

Das Netzwerk der Migrationsberatung in Niedersachsen erhalten! Im Anhang die gemeinsame Stellungnahme der Beratungsstellen

Aktion vor dem Landtag, 14.10.2021: Nicht durchs Netz fallen!
Foto-Impressionen: https://twitter.com/FlueRat_Nds/status/1448636533335019525
Video: https://www.facebook.com/IIK.Hannover/videos/219517946782529

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