Geflüchtete im Landkreis

Wenn ihr Platz habt oder von Wohnungen wisst, bitte melden bei: 

Landkreis: Kerstin Prystuppa, Tel: (05841 120214), Stephanie Ehrhardt (05841 120206) oder mail an soziales@luechow-dannenberg.de

Samtgemeinden: Elbtalaue J. Schulz (05861 808406), Gartow J. Behn (05846 8213), Lüchow A. Schulze (05841 126626)

Asylberatung bei ZuFlucht Lüchow. 

Wichtig: Bitte im Ausweis auf Termine achten: Gültig bis….Wenn ein gelber Brief kommt (auch der Umschlag ist ein Dokument) vom Bundesamt, dringend mit uns kontakten. Viele von den neuen Familien kommen ins Wendland und erhalten schon nach wenigen Wochen ihre Asylablehnung. Da muss sofort gehandelt werden. 

Oktober 2022

Einbürgerungen

Nach Auskunft des Ordnungsamtes haben bereits viele Geflüchtete ihre Einbürgerung bekommen. Bis zum Jahresende soll versucht werden, dass weitere 40 Menschen ihren deutschen Pass bekommen.

Geflüchtete aus der Ukraine

Mittlerweile sind die Samtgemeinden zuständig für die Unterbringung. Die AKU in der Turnhalle Lüchow soll aufgelöst werden. Viele der ukrainischen Vertriebenen sind aus der Turnhalle nach Steine umgezogen.

Außerdem wird in Dannenberg, der ehemalige EDEKA Markt als Ankunftsstelle umgebaut. Geplant sind weitere Unterbringungen in Schnakenburg und im ehemaligen Verwaltungsgebäude von Hoppe und Stolt. Eine Idee von Gartows Samtgemeindebürgermeister Järnecke ist die Aufnahme von Geflüchteten aufs Endlager-Gelände in Gorleben. Grundsätzlich wird immer noch über eine Gesamtlösung, d.h. eine zentrale Aufnahmerichtung im Landkreis diskutiert. (Weitere Infos Elbe-Jeetzel-Zeitung)

Beim Aufbau von Aufnahmeeinrichtung sollte auf jeden Fall die Prävention von Gewalt berücksichtigt werden. (Siehe Schutzkonzept unter Sonstiges)

Geflüchtete mit Asylantrag

Der Landkreis erhält weiterhin Zuweisung von Geflüchteten aus verschiedenen Ländern, die einen Asylantrag gestellt haben. Für die Unterbringung dieser Menschen ist weiterhin der Landkreis zuständig. Eine größere Anzahl Geflüchtete Männer aus Kolumbien wird in Dannenberg untergebracht.

August 2022

Umzug der AKU (Ankunftsstelle für Ukrainer) aus der Turnhalle in Lüchow nach Steine in das Verwaltungsgebäude vom ehemaligen Schlachthof geplant.

EJZ 27.08.2022
https://zufluchtwendland.de/einbuergerungen-ermoeglichen-statt-verhindern/

“Heute ist ein guter Tag für Einbürgerungen”. Mit diesem Slogan und einer Tasse Kaffee laden aktive Menschen ein, sich über die Vorteile vom deutschen Pass Gedanken zu machen.

Juli 2022

Mai 2022

Aus der Ukraine sind bisher etwa 500 Geflüchtete im Landkreis, auch welche mit einer anderen Staatsangehörigkeit, die dort gelebt, gearbeitet oder studiert haben. Solange sie einen ukrainischen Pass haben, gibt es keine Probleme mit dem Aufenthalt. 
Schwierig ist es für die Geflüchteten, die eine andere Staatsangehörigkeit haben. Siehe unter “Nicht-ukrainischen Staatsangehörige”https://www.nds-fluerat.org/infomaterial/ukraine-aktuelle-informationen/
Zur Zeit ist die Verwaltung im Landkreis überwiegend mit den Menschen aus der Ukraine beschäftigt. 
Nach wie vor haben sich aber die Asylgesetze nicht grundsätzlich geändert und für alle anderen Geflüchteten gelten die alten Regeln und Gesetze. 

Neu Tramm:
Möglicherweise soll auf dem ehemaligen Militärgelände eine Sammelunterkunft für Geflüchtete eingerichtet werden, Diskussionen und Pläne, die es schon häufiger im Landkreis gab. Es fehlt an preiswertem Wohnraum, der an Geflüchtete vermietet wird. 

März 2022

Es kommen laufend Geflüchtete in Lüchow-Dannenberg an, seit dem Kriegsausbruch aus der Ukraine, aber auch aus vielen anderen Ländern. Obwohl es gerade keine Zuweisungen gibt, beraten wir immer wieder Menschen, die neu angekommen sind. Für die Ukraine-Flüchtlinge gibt es hier eine sehr grosse Hilfsbereitschaft. Es gibt diverse Listen, Pads und ähnliches, womit die Hilfen koordiniert werden. 
Auch Student*innen, die aus anderen Ländern in der Ukraine studiert und gearbeitet haben, sind aufgenommen worden und werden begleitet. Die Perspektive dieser Menschen wird von Initiativen begleitet, die sich nach Studienmöglichkeiten erkundigen.

Februar 2022

Das Thema Passbeschaffung und Identitätsklärung ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil der
Beratungspraxis geworden. Im letzten Monat hat die Ausländerbehörde hart eingegriffen und ein Arbeitsverbot
ausgesprochen.
Ein Azubi im 2.Lehrjahr hatte am Ende des Sommers 21 eine endgültige Ablehnung seines Asylverfahrens
erhalten und wurde zur Passbeschaffung bzw. Identitätsklärung aufgefordert. Im Februar 22 wurde ihm die
Ausbildungs-Duldung ohne Anhörung entzogen und ein Ausbildungsstopp angeordnet. Alle Verhandlungen und
Anfragen auch vom Ausbildungsbetrieb waren erfolglos. Jetzt läuft die Klage.

Januar 2022

Bis zum März 22 gibt es vorraussichtlich eine Pause bei der Zuweisung neuer Geflüchteter in den Landkreis. Die Wohnmodule können in Dannenberg nicht aufgestellt werden, weil die Kirche nicht zugestimmt hat. Es wird dringend Wohnraum gesucht.
Die Samtgemeinden sollen jetzt zunehmend in die Unterbringung der Geflüchteten einbezogen werden. Die Kreisverwaltung plant eine neue
Stelle einrichten zur Koordinierung für Migration und Teilhabe, die es in anderen Städten und Kommunen in Niedersachsen schon gibt.

https://soziales.niedersachsen.de/startseite/soziales_amp_gesundheit/migration_und_teilhabe/koordinierungsstellen_migration_und_teilhabe/koordinierungsstellen-fuer-migration-und-teilhabe-125282.html

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FREIWILLIGE AUSREISE– das Unwort 2006 –
Nach der Ablehnung des Asylantrags gibt es oft keine Chance zu bleiben. Die Geflüchteten
können dann zwischen Abschiebung und sogenannter freiwilliger Ausreise
entscheiden:Abschiebung verbunden mit nächtlicher Gewalt durch die Vollzugsorgane, das
andere eine Unterschrift mit Ticket für die Rückreise.
Freiwillig ist die Rückkehr damit aber nicht, sondern eher die Wahl des kleineren Übels.
Bei der „Unwort“ – Jury tauchen Begriffe auf wie: verletzt die Menschenwürde, Erpressung,
Nötigung.

Eine Familie aus Lüchow ist aktuell betroffen von dieser Situation. Sie haben vor wenigen
Tagen – Mitte Januar 22 – unterschrieben. Freiwillig war das nicht! Sie wollen – gerade für ihre
Kinder – eine Abschiebung vermeiden.

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Am 6. Januar 2022 kommen zwei neue Familien: eine nach Lüchow und eine nach Schnega Bahnhof. Vor allem für die neue Familie in Schnega wird wieder Begleitung gesucht. 
Die Familien – auch die schon da sind – können sich an uns wenden.

Dezember 2021

Am 7. Dezember 2021 ist eine Familie in Nienwalde angekommen,
die 2. Familie für Nienwalde ist noch nicht aufgetaucht.

Am Donnerstag 9. Dezember eine Familie aus Montenegro nach Lüchow,
am 16. Dezember eine Famile aus Jordanien nach Lüchow.

Am 21. Dezember soll eine grosse Familie nach Schnega-Bahnhof kommen.

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In CLENZE werden die 3 Familien über den Kulturladen und andere Engagierte begleitet.

Für die Familien in LÜCHOW wird Unterstützung gebraucht:

Sie müssen angemeldet werden, sie brauchen ein Bankkonto, die Kinder brauchen
Kindergarten- und Schulplätze. Arzttermine und Krankenscheine organisieren.
Wohnungsausstattung, Kleidung, Tafel.

Eine Familie aus Lüchow hat eine ABSCHIEBUNG bekommen. Die Frau liegt z.Zt. im Krankenhaus

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Da die Erstaufnahmelager in Niedersachsen völlig überfüllt sind, ist eine “Zwangsaufnahme” in
den Kommunen vorgesehen. Zusätzlich zu den 200 in den nexten Monaten. Es gab eine
Besprechung in der Verwaltung, wie damit umgegangen werden kann.

Im Dezember-Sozialausschuss sind jetzt Container an zwei Standorten beschlossen worden.

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November 2021

In den nexten Monaten wird es weitere Zuwanderungen ins Wendland geben: über 200 geflüchtete Menschen soll der Landkreis aufnehmen. In Schnega, Clenze und Lüchow haben sie bisher Wohnraum bekommen. Anwohner*innen, die die Familien begleiten möchten, können sich gerne melden und mehr erfahren

In Lüchow ist in den Herbstferien ein Paar aus Mazedonien mit 2 Kindern eingezogen.
Am vergangenen Donnerstag 4.11.21 sind aus einer afghanischen Familie die Eltern in Bösel und noch eine erwachseneTochter im Lemgow angekommen.

In den nexten zwei Wochen 8.11. – 19.11.21 werden Familien in Lüchow, in Schnega-Bahnhof und in Hitzacker ihre Wohnungen beziehen.
Sie sind aus Syrien, Georgien, dem Iran und der Republik Moldau.

CONTAINER für NEUE GEFLÜCHTETE
Die Frage des Wohnens von Geflüchteten ist eine der zentralen
Herausforderungen von Land und Kommunen. Gemeinschaftsunterkünfte
erschweren das Ankommen und die Teilhabe der Geflüchteten nachhaltig und
sind strukturell gewaltfördernd.
Ein Offener Brief im Wendland.
https://www.nds-fluerat.org/51576/aktuelles/offener-brief-wohnraum-im-wendland

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